{"id":225,"date":"2010-02-25T10:51:23","date_gmt":"2010-02-25T09:51:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dtpwerbung.de\/ratgeber-druck\/?p=225"},"modified":"2010-08-24T13:51:12","modified_gmt":"2010-08-24T11:51:12","slug":"ratgeber-druck-folge-4-auflosung-und-druck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dtpwerbung.de\/ratgeber-druck\/ratgeber-druck-folge-4-auflosung-und-druck\/225\/","title":{"rendered":"Ratgeber Druck &#8211; Folge 4 &#8211; Aufl\u00f6sung und Druck"},"content":{"rendered":"<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Aufl\u00f6sung und Druck<br \/>\n<\/strong>Wenn ein Originalbild gescannt und im Computer gespeichert wird, wird es in Pixel umgewandelt. Die Scanaufl\u00f6sung ist definiert als die Anzahl von Pixeln pro L\u00e4ngeneinheit, d. h. pro Zoll (dpi = <strong>d<\/strong>ots <strong>p<\/strong>er <strong>i<\/strong>nch) oder Zentimeter.<\/p>\n<p>Solange die Pixelzahl konstant ist, bleibt die Dateigr\u00f6\u00dfe konstant. Die Aufl\u00f6sung kann auch ge\u00e4ndert werden. Vergr\u00f6\u00dfert man beispielsweise ein Bild in einem Layoutprogramm durch einfaches Skalieren, so erh\u00e4lt man ein Bild, das von der Fl\u00e4che her gr\u00f6\u00dfer ist, aber die Dateigr\u00f6\u00dfe bleibt dieselbe wie vorher. Die Aufl\u00f6sung verringert sich entsprechend.<\/p>\n<p>Wichtig bei Scanvorg\u00e4ngen oder Fotografieren mittels Digitalkamera ist, dass man sich rechtzeitig bewusst ist, in welcher Gr\u00f6\u00dfe das erfasste Bild einmal gedruckt werden soll.<\/p>\n<p>Um zu entscheiden, wie hoch die Scanaufl\u00f6sung sein muss, wird folgende Formel verwendet:<\/p>\n<p><strong>(Druckgr\u00f6\u00dfe des Bildes : Originalbildgr\u00f6\u00dfe) x 2 x Rasterweite = Scanaufl\u00f6sung<\/strong><\/p>\n<p><em>1. Beispiel: Soll ein Bild 120 mm breit von einem Kleinbilddia (24 x 36 mm) bei einer Rasterweite von 133 lpi gedruckt werden, rechnet man:<\/em><\/p>\n<p>\u00a0<em>(120 : 36) x 2 x 133 = 887 dpi,<br \/>\nd. h. es muss mit einer Aufl\u00f6sung von mindestens 887 dpi eingescannt werden.<\/em><\/p>\n<p><em>2. Beispiel: Soll ein Bild 30 cm\u00a0breit von einem 18 x 24 cm gro\u00dfem\u00a0Foto mit einer Rasterweite von 150 lpi gedruckt werden, rechnet man:<\/em><\/p>\n<p><em>(30 : 24) x 2 x 150 = 375 dpi<br \/>\nfolglich muss mit 375 dpi gescannt werden.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Als Faustregel f\u00fcr den Offsetdruck kann man sich merken:<br \/>\ndas eingescannte Bild sollte in der Gr\u00f6\u00dfe, wie es in die Druckdatei eingebunden wird, eine Aufl\u00f6sung von wenigstens 300 dpi aufweisen.<br \/>\nF\u00fcr Strichscans (z. B. technische Zeichnungen) sollte man 1200 dpi w\u00e4hlen.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die meisten Scanprogramme erm\u00f6glichen direkt die Einstellung der gew\u00fcnschten Ausgabegr\u00f6\u00dfe. Stellt man dann die gew\u00fcnschte Aufl\u00f6sung auf 300 dpi, so ermittelt die Scansoftware die notwendige Scanaufl\u00f6sung.<\/p>\n<p>\u00a0Sollte die endg\u00fcltige Ausgabegr\u00f6\u00dfe des Bildes noch nicht exakt feststehen, so empfiehlt es sich, etwas Sicherheit bei Scannen einzubauen, sprich die Scanaufl\u00f6sung etwas h\u00f6her zu w\u00e4hlen, damit man bei einer sp\u00e4teren Vergr\u00f6\u00dferung des Bildes keinen Qualit\u00e4tsverlust vermeidet. Diese Sicherheitspolster sollte man aber nicht \u00fcbertreiben, da eine Verdopplung der Aufl\u00f6sung eine Vervierfachung der Dateigr\u00f6\u00dfe bedeutet, was bei der sp\u00e4teren Bearbeitung sehr hinderlich sein kann.<\/p>\n<p>Sollte sich das Bild sp\u00e4ter als zu klein eingescannt erweisen, ist es sinnvoller den Scanvorgang mit den korrekten Einstellungen zu wiederholen.<\/p>\n<p>Vor einem nachtr\u00e4glichen Hochrechnen der Aufl\u00f6sung in einem Bilbearbeitungsprogramm m\u00f6chte ich warnen &#8211; es werden lediglich fehlende Pixel zwischen den vorhandenen eingeschoben (interpoliert). Die Qualit\u00e4t l\u00e4sst meist zu w\u00fcnschen \u00fcbrig. Auf Hilfsprogramme, die diese Aufgabe besser meistern als \u00fcbliche Bildbearbeitungsprogramme, gehe ich in einem sp\u00e4teren Kapitel ein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aufl\u00f6sung und Druck &#8211; Wichtig bei Scanvorg\u00e4ngen oder Fotografieren mittels Digitalkamera ist, dass man sich rechtzeitig bewusst ist, in welcher Gr\u00f6\u00dfe das erfasste Bild einmal gedruckt werden soll.<\/p>\n<p> <a href=\"https:\/\/www.dtpwerbung.de\/ratgeber-druck\/ratgeber-druck-folge-4-auflosung-und-druck\/225\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17,101],"tags":[64,61,3,1431,62,65,63],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dtpwerbung.de\/ratgeber-druck\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/225"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dtpwerbung.de\/ratgeber-druck\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dtpwerbung.de\/ratgeber-druck\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dtpwerbung.de\/ratgeber-druck\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dtpwerbung.de\/ratgeber-druck\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=225"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.dtpwerbung.de\/ratgeber-druck\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/225\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":495,"href":"https:\/\/www.dtpwerbung.de\/ratgeber-druck\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/225\/revisions\/495"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dtpwerbung.de\/ratgeber-druck\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=225"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dtpwerbung.de\/ratgeber-druck\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=225"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dtpwerbung.de\/ratgeber-druck\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=225"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}