Ratgeber Druck

Über Drucken und Druckereien …

21. Oktober 2010
von admin
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Ratgeber Druck – Bildbearbeitungsprogramme – Photoshop

Ratgeber Druck – Bildbearbeitungsprogramme – Photoshop

Bildbearbeitungsprogramme spezialisieren sich auf Rastergrafiken (auch Pixel-Grafiken oder Bitmap-Grafiken genannt) und dienen der Erstellung, Verbesserung, Veränderung und Manipulation digitaler Bilder.

Im Bereich der professionellen Bildbearbeitung (Druckvorstufe) ist das Programm Photoshop von Adobe Marktführer. Photoshop ist Teil der Adobe Creative Suite, einer Sammlung von Grafik- und Designprogrammen und wie die meisten anderen Adobe-Anwendungen für Mac OS X und Microsoft Windows verfügbar.

Die neueste Version ist CS5 und kostet im Adobe Online Store ca. 1.000,- Euro, die Extented Version (mit 3D-Bearbeitung, Animations- und Videofunktionen sowie präzisen Mess-, Zähl- und Protokollierungswerkzeugen für detaillierte Bildanalysen) ca. 1.400,- Euro.

Ich verwende noch die Version 7.0, die über die wichtigsten Funktionen für die optimale Aufbereitung von Bildern für die Druckvorstufe verfügt und vom Funktionsumfang für Einsteiger, Gelegenheitsbearbeiter und Fortgeschrittene völlig ausreichend ist. Diese Version ist bei eBay für deutlich unter 100,- Euro zu haben.

Nachfolgend einige wichtige Eigenschaften:

• Ebenen: Verschiedene Bildelemente können wie auf  Transparentfolien übereinander angeordnet werden. Die einzelnen Elemente werden auf unterschiedlichen Ebenen angeordnet und einzeln bearbeitet. Ebenen können gesperrt werden, um versehentliches Bearbeiten oder Löschen zu verhindern. Durch Austauschen von Ebenen werden Objekte in den Vordergrund oder Hintergrund verschoben.

• Farbmodus und Farbtiefe: Man kann ein Bild in einen gewünschten Farbmodus bzw. Bildmodus umwandeln. Man unterscheidet die Modi: Bitmap, Graustufen, Duplex, Indizierte Farben, RGB, Lab und CMYK. Je nach Farbmodus erhält man eine unterschiedliche Farbtiefe (8 Bit oder 16 Bit pro Kanal).

Filter: Bilder können mit vielfältigen Grafikfiltern bearbeitet und verfremdet werden: häufig verwendet werden Unschärfe- und Schärfefilter (z. B. Kantenschärfung). Filter mit eher künstlerischen Effekten sind zum Beispiel Reliefeffekte, Beleuchtungseffekte, Schatteneffekte, Weichzeichner. Weiterhin gibt es die Möglichkeit der Erweiterung von Grafikfiltern durch Plug-Ins.

• Protokollpalette: In der Protokollpalette können Sie mehrere Schritte rückgängig machen oder wiederherstellen. Sie können auch einen Schnappschuss, also eine Momentaufnahme des Bildes in der Palette speichern und weiter mit dem Bild experimentieren. Sind Sie mit dem Ergebnis nicht zufrieden, arbeiten Sie einfach mit dem Schnappschuss weiter.

• Reparatur-Pinsel: Mit diesem Pinsel können mühelos Staub, Kratzer und andere Makel entfernt werden.

• Auswahl-Werkzeuge: Photoshop bietet vielfältige Möglichkeiten zum Auswählen von Formen. Sie können rechteckige oder elliptische Formen auswählen, magnetische Auswahlwerkzeuge einsetzen, die sich an Elementenkanten automatisch ausrichten, bis hin zum Zeichenstift, mit denen Formen exakt definiert werden können.
Mit dem Zauberstab können Sie Bereiche in einem Bild mit einer bestimmten Farbe auswählen.

• Exaktes Maskieren: Mit Masken können Sie Bildteile ausblenden bzw. schützen, während Sie andere Farben, Filter oder Effekte auf übrige Bereiche anwenden.

• Beschneidungspfad: Mit einem Beschneidungspfad schneiden Sie ein Element aus dem Hintergrund aus, ohne dass dabei das Originalbild verändert wird. Bei der Platzierung eines solchen Bildes in einem Layoutprogramm erscheint dann das Element ohne Hintergund, d. h. der Hintergrund ist dann transparent.

• Scharfzeichnen von Bildern: Mit dem leistungstarken Filter „Unscharf maskieren” können Sie Ihre Bilder scharfzeichnen. Dabei werden die Kanten von Objekten geschärft, ohne an den Flächenstrukturen etwas zu ändern. Ergebnis ist ein subjektiv wesentlich schärferes Bild.

• Kontaktabzüge: Exportieren Sie automatisiert einen ganzen Ordner mit Bildern auf eine einzelne Seite, um Bilder problemslos zu katalogisieren, in der Vorschau anzuzeigen und zu drucken.

• Malwerkzeuge: Mit den leistungsstarken Malwerkzeugen können Sie traditionelle Maltechniken wie Kohle, Pastell, Aquarell u. a. simulieren.

• Ebeneneffekte: Schatten, Schein, abgeflachte Kanten, Reliefeffekte und vieles mehr – mit „Ebenenstil” können Sie Ebenen einfach und schnell mit dreidimensionalen Effekten versehen.

• Transformationswerkzeuge: Skalieren, drehen, verzerren oder neigen Sie Bilder im Handumdrehen.

• Bearbeitbarer Text: Mit dem Textwerkzeug können Sie Texte in Ihr Bild einfügen. Scharfe Vektorkanten bleiben im Text erhalten und der Text kann solange weiterbearbeitet werden, bis Sie ihn rastern (z. B. ein Filter anwenden oder die Ebenen reduzieren).

• Aktionen: Automatisieren Sie Routineaufgaben wie die Stapelverarbeitung, indem Sie die Schritte als Aktion aufzeichnen und später auf andere Projekte anwenden.

Damit ist der Leistungsumfang von Photoshop natürlich noch nicht annähernd umfassend dargestellt, aber ich denke es ist deutlich geworden, das es sich um eine mächtige Software handelt, die auch in einer älteren Version zu 99 % das bietet, was man in punkto Bildbearbeitung braucht.

19. Oktober 2010
von admin
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Neue Werbe-Produkte für die Gastronomie

 

Hallo,
vor kurzem hatte ich den online-Shop von diedruckerei.de vorgestellt.

Diese Druckerei hat jetzt ihr Produktportfolio um einige interessante Werbe-Produkte mit Druck aus dem Gastronomiebereich ergänzt.
Nachdem die neu eingeführten Artikel aus dem Gastronomie-Bedarf bereits großen  Zuspruch fanden erweitert diedruckerei.de dieses Produktsortiment nun  um Bierdeckel.

Geschenke-Publisher aufgepasst. Die Bierdeckel sind bereits ab einer Auflage von nur 300 bis hin zu 50.000 Stück erhältlich. Durch die geringen Auflagen und die freien Gestaltungsmöglichkeiten ist dies eine originelle Geschenk-Idee, die werden ja bekanntlich gerade in den kommenden Wochen besonders gesucht.

Aber auch für Marketing Agenturen kann dies sehr interessant sein, zählen Bierdeckel doch zu den klassischen Werbeträgern in der Gastronomie.
Die Anwendungsmöglichkeiten sind hierbei vielfältig. Egal ob Werbung für einen Online-Shop im Szenelokal, Eigenwerbung auf der Weihnachtsfeier oder ein Geschenk für geeignete Geschäftspartner.

Überzeugen  Sie mit Ihrer Kreativität und der Qualitä von diedruckerei.de natürlich zu einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis).

Auch das Postkarten-Sortiment wurde pünktlich zum Fest der Liebe stark erweitert, so dass diedruckerei.de Postkarten  in fast allen vorstellbaren Formaten zur Verfügung stellt.

Bierdeckel, Aufsteller, Speise-/Getränkekarten, Flaschenanhänger, Flaschenbanderole, Eintrittskarten uvm. jetzt neu bei www.diedruckerei.de

14. Oktober 2010
von admin
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Grafikprogramme – mein Favorit: CorelDraw (3)

In der Fortsetzung der Artikelserie über CorelDraw  möchte ich Ihnen von den mitgelieferten Dienstprogrammen noch kurz einige vorstellen.

Mit Corel Capture erstellen Sie Screenshots von Ihrem Bildschirm. Dabei können Sie zwischen dem gesamten Bildschirm, dem aktuellen Fenster oder bestimmten wählbaren Bereichen entscheiden. Sie können den Farbmodus und Auflösung aussuchen, als Ausgabeziel die Zwischenablage, eine Datei oder den Drucker festlegen und schließlich die Erfassung über eine Tastenkombination aktivieren.

Corel Trace dient zur Vektorisierung von Rastergrafiken. Sie haben zum Beispiel die Aufgabe, ein Logo in CorelDraw nachzustellen, das nur als gedruckte Vorlage und noch dazu in ziemlich kleiner Größe vorliegt. Nach dem Einscannen stellt es sich als Druckvorlage als nicht geeignet heraus, weil eine mehrfache Vergrößerung mit nicht akzeptablen Qualitätsverlusten behaftet ist, das Druckraster unangenehm in Erscheinung tritt und die Farben nicht korrekt stimmen. Sie können das eingescannte Bild in CorelDraw direkt mit den entsprechenden Zeichenwerkzeugen nachgestalten oder aber mit Corel Trace eine Menge Arbeit sparen, indem Sie die Vektorisierung diesem Programm überlassen. Bei entsprechenden Vektorisierungseinstellungen können Sie recht gute Ergebnisse erzielen. Im allgemeinen muss dann in CorelDraw noch etwas manuelle nachgearbeitet werden, z. B. überflüssige Kurvenpunkte reduziert, Linien begradigt und nicht benötigte Bestandteile entfernt werden. Aber wie schon gesagt, die Arbeitsersparnis kann erheblich sein.

Mit CorelDraw wird auch eine Fülle von verschiedenen Schriftarten (Fonts) mitgeliefert. Auch das ist ein großer Vorteil, weil andere Programme hier wesentlich knausriger sind und man sich die Schriftarten im Nachhinein, unter Umständen auch kostenpflichtig, besorgen muss. Die gesamten Schriftarten auf seinem Computer verwaltet man am besten mit dem mitgelieferten Bitstream Font Navigator. Man kann mit seiner Hilfe alle Schrifarten auf seinem Computer oder sogar im Netzwerk suchen lassen und im sogenannten Schriftkatalog verwalten.

Mit dem Font Navigator lassen sich auch perfekt neue Schriftarten installieren oder deinstallieren, ohne dass man dazu die Systemsteuerung von Windows bemühen muss. Ein Fenster zeigt den Inhalt des Schriftkataloges oder des gewählten Fontsordners und ein weiteres Fenster die installierten Schriftarten. Ein Klick auf den jeweiligen Schriftfont zeigt eine Vorschau der Schriftart mit allen verfügbaren Schriftschnitten (fett, kursiv, normal, condensed …) an.
Mit einem Rechtsklick auf die Schriftart kann man unter dem Menuepunkt “Eigenschaften” Informationen zum Speicherort, zur Bezeichnung der Schriftdatei und zum Stil erhalten.
Unter “Zeichensatz” kann man sich den gesamten verfügbaren Zeichensatz der Schriftart einschließlich aller Sonderzeichen ansehen und durch Klicken in das entsprechende Feld die Tastenkombination für die Darstellung des Sonderzeichens ermitteln. Unter “Beispieltext” kann man einen eigenen Text eingeben, um so optimal die Wirkung der Schriftart z. B. auf eine Überschrift schon vorab zu kontrollieren.

Ich denke, ich habe auf den letzten Seiten deutlich gemacht, welche mächtigen Werzeuge in diesem Programmpaket stecken. Die Vorteile von CorelDraw bei der Erstellung von Druckdateien für eine Druckerei werde ich in einem späteren Artikel ausführlich behandeln.

Was Sie mit CorelDraw nicht tun sollten:

CorelDraw ist als Grafikprogramm konzipiert und daher wunderbar für den Entwurf von Logos, kreativen Grafiken, die Gestaltung von Visitenkarten, Briefbögen und Flyern (auch mehrseitig) gegeignet. Sie sollte jedoch nicht versuchen, damit umfangreiche Dokumentationen (z. B. Kataloge mit mehreren hundert Seiten) zu erstellen. Dazu ist das Programm nicht geeignet und auch nicht gedacht.

30. September 2010
von admin
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Grafikprogramme – mein Favorit: CorelDraw (2)

(Fortsetzung des Artikels vom  21.09.2010)

Ohne auf die gesamte Funktionsvielfalt dieses Programms im Detail eingehen zu wollen bzw. aus Platzgründen zu können, nachfolgend einige wichtige Eigenschaften.

Im Hauptprogramm CorelDraw können Sie

• vektorbasierte Objekte erstellen
• diesen Objekten Farbfüllungen, Farbverläufe oder Musterfüllungen zuweisen
• Objekte gruppieren oder kombinieren
• Objekte gezielt zueinander ausrichten bzw. gleichmäßig verteilen
• in mehreren Ebenen arbeiten
• Texte als Grafiktext oder Mengentext erstellen
• Objekte, Bilder und Texte skalieren, drehen, spiegeln, verzerren …
• Sie können Überblendungen, hinterlegte Schatten und Transparenzen erzeugen
• Texte können entlang einer beliebigen Strecke (z. B. Kreisbogen) angepasst werden
• eine automatische Rechtschreibprüfung und Grammatikprüfung verwenden
• Bilder (Bitmaps) lassen sich direkt einscannen, importieren und bearbeiten
• Bitmaps können verschiedene Spezialeffekte zugewiesen werden (3D-Effekte, Verzerrungen, künstlerische Verfremdungen und vieles mehr)
• für Farben können entsprechende Farbmodi gewählt und geändert werden
• mit der Etikettenfunktion kann man sehr schnell Visitenkarten und Etiketten erstellen, wobei die Etiketten beim Druck automatisch eine A4-Seite füllen und mit Schnittmarken versehen werden können (perfekt für den Druck auf dem eigenen Drucker)
• PDF-Dateien für den Druck, den Dokumentenaustausch oder optimiert für das WEB erzeugen
• die Menues, Tastaturbefehle und Symbolleisten lassen sich individuell anpassen

Im Bildbearbeitungsprogramm Corel Photo-Paint können Sie

• Bilder über einen angeschlossenenen Scanner einscannen
• Bitmaps öffnen und bearbeiten
• den Farbmodus eines Bildes ändern
• Auswahlen erstellen, kopieren, einfügen oder separat bearbeiten
• Schärfe- oder Unschärfe-Filter anwenden
• verschiedene Kreativeffekte erzeugen
• Bildabmessungen und -auflösungen ändern
• Helligkeit, Kontrast und Farbsättigung korrigieren
• Masken erstellen, wodurch einzelne Objekte vor einem farbigen Hintergrund in CorelDraw freigestellt werden
• Bilder in verschiedenen Formaten speichern, so dass sie in andere Layoutprogramme importiert werden können
• Farbwerte in einem Bild kontrollieren und für den Druck korrigieren

(wird fortgesetzt)

21. September 2010
von admin
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Grafikprogramme – mein Favorit: CorelDraw

Ratgeber Druck Teil 4 – Grafikprogramme

Grafikprogramme dienen in erster Linie dazu, Grafiken wie z. B. Logos zu erstellen, die dann in entsprechende Dokumentationen eingebunden werden. Natürlich kann man sie auch direkt für Layoutzwecke nutzen, wodurch ein extra Layoutprogramm überflüssig werden kann, wenn man entsprechende Beschränkungen beachtet. Diese liegen insbesondere darin, dass sehr umfangreiche Dokumente mit vielen Seiten in einem Grafikprogramm nur schwer beherrschbar sind und Seitenaufrufe sowie Speichervorgänge mit wachsender Seitenzahl ziemlich zeitintensiv werden.

Von einigen speziellen Malprogrammen abgesehen, halte ich folgende Grafikprogramme für die derzeit führenden: CorelDraw, Adobe Illustrator und Makromedia Freehand. Einen guten Überblick über sehr viele am Markt vorhandenen Programme bietet http://de.wikipedia.org/wiki/Grafik-Software .

Grafikprogramme arbeiten grundsätzlich vektororientiert, d. h. Vektorgrafiken basieren anders als Rastergrafiken nicht auf einem Pixelraster, in dem jedem Bildpunkt ein Farbwert zugeordnet ist, sondern auf einer Bildbeschreibung, die die Objekte, aus denen das Bild aufgebaut ist, exakt definiert. So kann beispielsweise ein Kreis in einer Vektorgrafik über Lage des Mittelpunktes, Radius, Linienstärke und Farbe vollständig beschrieben werden; nur diese Parameter werden gespeichert. Im Vergleich zu Rastergrafiken lassen sich Vektorgrafiken daher oft mit deutlich geringerem Platzbedarf speichern und beliebig skalieren (vergrößern, verkleinern), ohne dass Objektinformationen verloren gehen oder sich die Darstellung verschlechtert. Nachfolgend ein Beispiel für die unterschiedliche Darstellung von Vektor- und Pixelgrafiken bei der Vergrößerung.

vektor_pixel

llustrator und Freehand werden häufig von Grafikprofis genutzt. Für den Einsteiger, Gelegenheitsanwender oder „Semiprofi” möchte ich persönlich CorelDraw empfehlen, weshalb ich im folgenden näher auf dieses Programm eingehe.

CorelDraw hat den Vorteil, dass es sehr intuitiv ohne längere Einarbeitungsphase bedient werden kann und eine insbesondere auf Windows-Systemen verbreitete Grafiksoftware-Sammlung darstellt.

Vertrieben wird CorelDraw als komplettes Paket (Graphics Suite) zur Grafikbearbeitung und enthält deshalb in der aktuellen Version X5 unter anderem folgende Komponenten:

• CorelDRAW, ein Vektorgrafikprogramm

Corel Photo-Paint zur Bildbearbeitung

• Corel CAPTURE für Screenshots

• Corel PowerTRACE zur Vektorisierung von Rastergrafiken

• Bitstream Font Navigator zum Verwalten der Schriftarten auf dem  Computer

• Barcode-Assistent

• Bibliotheken von Cliparts und Schriftarten.

In den Versionen 10–12 lag zudem noch Corel R.A.V.E. zur Erstellung einfacher Flash-Animationen bei.

Wer sich eine ältere gebrauchte Version von CorelDraw zulegen möchte, dem empfehle ich die Version 11. Sie enthält alle wesentlichen Komponenten, deren vollen Funktionsumfang selbst Profis nicht ausschöpfen und arbeitet sehr zuverlässig. Bei eBay ist CorelDraw 11 bereits unter 20 Euro erhältlich, die Vollversion für CorelDraw X5 kostet teilweise über 600 Euro! Die folgenden Ausführungen beziehen sich daher auch auf die Version 11.

Diese Version hat auch den großen Vorteil, dass man Mengentext mit einem einfachen Mausklick in Kurven umwandeln kann, ohne dass dabei die Formatierungen, z. B. gesetzte Tabulatoren, verloren gehen. Viele Druckereien fordern diese diese Umwandlung bei der Erstellung von Druckdateien, worauf ich in einem späteren Artikel noch näher eingehen werde. Die vorhergehenden Versionen beitzen diese Eigenschaft nicht.

Ansonsten erhält man mit CorelDraw wirklich ein ganzes Softwarepaket (inklusive einer vollwertigen Bildbearbeitung!), was ebenfalls einen nochmaligen Mehrwert darstellt. Außerdem ist in dieser Version noch Corel R.A.V.E. enthalten, womit man Flash-Animationen für das Internet erstellen kann.

(wird fortgesetzt)