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Visitenkarten – nicht nur ein Werbemittel

Donnerstag 18. Dezember 2014 von admin

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Allgemeines

Der Name Visitenkarte rührt von ihrer Funktion aus früheren Zeiten her. Sie wurde bei Besuchen im hohen Hause dem Diener oder der Empfangsdame überreicht, die diese dann an den Hausherren oder die Hausherrin weiterreichten. Bei höfischen Festen und Veranstaltungen dienten sie dem Zeremonienmeister der Ankündigung des Gastes.
Heute wird die Visitenkarte überwiegend geschäftlich genutzt. Sie dient insbesondere dem Erstkontakt zwischen potenziellen Geschäftspartnern. Dabei werden nicht nur Firma, Name und Kontaktdaten ausgetauscht, sondern auch die eigene Position im Unternehmen diskret übermittelt.

Inhalte der Visitenkarte

Visitenkarten enthalten immer den Namen, die Adresse und die Telefonnummer des Visitenkarteninhabers. Im Zeitalter des Internets findet sich meist auch die Internet- und die E-Mail-Adresse. Geschäftliche  Visitenkarten weisen auch Firmenname, Firmenlogo und die Position des Überreichers der Visitenkarte auf. Fotos der Person finden sich auf Visitenkarten eher selten. Auf der Rückseite werden oft Leistungs- oder Produktangebote, Öffnungszeiten oder eine Anfahrtsskizze untergebracht.

Gestaltung von Visitenkarten

Im Gegensatz zum Layout von Briefbögen gibt es keine DIN-Norm für Visitenkarten. In Deutschland haben sich zwei gängige Größen etabliert. Die Standardgröße beträgt 55 x 85 mm, alternativ wird das Format 50 x 90 mm benutzt.
Wichtig ist auch die Wahl der geeigneten Papiersorte. Hier haben sich Kartonstärken von 150 – 350 g/m² durchgesetzt. Aber nicht nur die Stärke auch die Optik und Haptik des verwendeten Kartons spielt eine große Rolle. Bevorzugt werden Feinstkartons mit einer edlen Anmutung. Besondere Veredlungsoptionen sind beispielsweise ein Reliefdruck oder die partielle Hervorhebung von Gestaltungselementen mittels partieller UV-Lackierung.
Das Textlayout sollte stimmig, seriös und möglichst schlicht sein. Jede werbliche Übertreibung ist verpönt.  Das betrifft auch besonders die Auswahl geeigneter Schriftarten, die Anzahl der verwendeten Schriftgrößen und den sparsamen Einsatz von Schriftschnitten, wie Fettungen oder Kursiva. Wie so oft gilt auch hier der Grundsatz “Weniger ist oft mehr”.

Visitenkarten - Gestaltung (Quelle: Pixabay)

(Bild-Quelle: Pixabay)

Visitenkarten drucken

Im privaten Bereich werden Visitenkarten meist selbst mittels Tintenstrahldrucker auf das geeignete Papier gebracht. Im geschäftlichen Bereich ist die Nutzung einer Druckerei für ansprechende Ergebnisse unumgänglich. Auch die Beauftragung einer Werbeagentur bietet sich an, insbesondere wenn die Neu- oder Umgestaltung eines Logos ansteht oder das Unternehmen großen Wert auf das sogenannte Corporate Design legt. Sind entsprechende Gestaltungsvorlagen schon vorhanden oder kann die Erstellung durch einen firmeninternen Grafiker erfolgen, ist eine direkte Beauftragung einer Druckerei die effizienteste Lösung. Am kostengünstigsten erfolgt dies im Internet. Über entsprechende Portale lässt sich leicht die geeignetste Online Druckerei finden. Hier können Sie online verschiedene Druckereien vergleichen, den besten Preis kalkulieren und den Auftrag online übermitteln. Das gilt nicht nur für Visitenkarten sondern für ein breites Spektrum an Druckerei-Produkten.

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Donnerstag 18. Dezember 2014 um 15:49 und abgelegt unter Drucken, Immer aktuell. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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