Bildbearbeitung in Photoshop – Was Sie über Dateiformate wissen sollten
Donnerstag 29. März 2012 von admin
Bei Photoshop-Secrets gefunden:
Dutzende Dateiformate bietet Photoshop zum Speichern Ihrer Bilder an: BMP, PCX, TGA, TIFF, JPEG, PDF, PSD und so weiter. Doch Sie müssen nur einige dieser Dateitypen kennen. Klären wir, welches Dateiformat Sie wann verwenden sollten. Unsere Tipps gelten für alle gängigen Photoshop-Versionen.
Wenn Sie ein Bild speichern, finden Sie die zahlreichen Dateitypen im Dialog DATEI, SPEICHERN UNTER. In der Praxis sollten Sie aber nur wenige Dateiformate verwenden – abhängig vom Verwendungszweck:
- Sie wollen eine Montage mit Einzelebenen, Textebenen und Effekten wie dem SCHLAGSCHATTEN speichern? Dann eignen sich nur PSD, TIFF oder PDF.
- Das Foto geht ins Internet oder an einen Druckdienst? Hier nehmen Sie JPEG.
- GIF brauchen Sie für übliche Fotos gar nicht, nur für Freiform-Ausschnitte und Trickfilmchen auf Internetseiten.
- PCX, TGA, BMP und viele weitere bieten nichts Besonderes – man kann darauf verzichten.
Bilder im Dateiformat JPEG (*.JPG;*.JPEG;*.JPE) heißen etwa „Beispiel.jpg“. Alle Ebenen einer Montage verschmelzen hier zu einer einzigen HINTERGRUND-Ebene, Sie können die Montage also nicht mehr umarrangieren.
Wichtiger jedoch: JPEG bedeutet immer Qualitätsverlust! Sie selbst entscheiden: Je stärker Sie die Qualität senken, desto kleiner wird die Datei. Sie belegt also weniger Platz auf Ihrer Festplatte und wandert schneller durchs Internet.
Für hohe Qualität, zum Beispiel für Prints vom Internet-Druckdienst, nehmen Sie die hohe JPEG-Stufe 9. Wollen Sie JPEG-Dateien noch stärker abspecken, reicht sogar die Qualitätsstufe 5, der Qualitätsverlust ist verschmerzbar.
Für jede Datenverdichtung gilt: Flächige, homogene Bilder brauchen besonders wenig Speicherplatz. Feine Muster, harte Konturen und Details sowie Scharfzeichnen erhöhen den Speicherbedarf.
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